Rissinjektion (trocken, feucht, wasserführend)

Durch Risse im Beton dringt Wasser im Keller ein. Bei Setzrisse hilft eine Rissverpressung.

Wenn Wasser bzw. Feuchtigkeit durch einen Riss in ihrer Betonwand ins innere gelangt, wird dieser mit einem Polymerfüllstoff (Injektionsharz) abgedichtet. Nicht nur Betonwände können reißen, sondern auch Mauerwerke. Dies geschieht oft durch Bergbauschäden oder dem setzen des Hauses. 

Was ist das Ziel?

Risse in Betonwänden z.B. Setzrisse sind kein seltenes Phänomen. Um das Problem wieder zu lösen und dem Bauwerk Stabilität zu geben, gibt es die Rissinjektion. Hierbei werden die durch einen Riss getrennten Bauteile wieder kraftschlüssig, oder abdichtend miteinander verbunden. Diese Technik wendet man sogar bei der Brückeninstandsetzung an.

Wie erreiche ich das Ziel?

Nach der Rissortung wird dieser freigeschliffen um den Rissverlauf freizulegen. Anschließend werden Bohrungen im Links-Rechts-Wechsel quer im 45 Grad Winkel zum Riss und durch diesen hindurch gebohrt. Die Tiefe der Bohrungen ergibt sich durch die Wandstärke. Injektionspacker werden gesetzt und anschließend wird der Riss verdämmt, um ein Auslaufen des Harzes zu vermeiden. Wenn das Dämmmaterial ausgehärtet ist, beginnt die Mehrstufeninjektion bis der Riss vollständig gesättigt ist. Nachdem der Harz abgebunden hat, werden Packer und Dämmung entfernt und im Anschluss die Bohrlöcher geschlossen.

Beispiel einer Rissinjektion bei einem wasserführenden Riss.Beispiel einer Rissinjektion bei einem wasserführenden Riss.

Welche Vorteile habe ich?

Bei wasserführenden Rissen gelangt Feuchtigkeit an den Bewehrungsstahl. Wenn Risse im Beton nicht fachgerecht abgedichtet werden, kann es zu Korrosionsschäden im Betonkörper kommen. Im schlimmsten Fall wird die Statik gefährdet. Eindringendes Wasser im Keller sollte direkt vom Fachmann behoben werden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin und wir bieten Ihnen ein kostenloses Sanierungskonzept an.

Welche Arten von Rissen gibt es?

Risse im Mauerwerk und Risse in der Fassade

Durch Setzung des Gebäudes können Risse im Mauerwerk, oder Risse in der Fassade entstehen. Dies kann an den damaligen Bergbau geschuldet sein. Bergbauschäden sind im Ruhrgebiet nichts seltenes. 

Die Lösung ist eine Rissverpressung. Hier wird im Injektionsverfahren Zementleim bzw. Injektionsharz in den Riss gepresst, um diesen dauerhaft zu schließen.

Der Einsatz von Spiralanker

Alternativ, je nach Gegebenheiten, können auch Spiralanker eingesetzt werden. Diese werden in den Querfugen verklebt und geben so dem Mauerwerk neue Stabilität. Anschließend wird der Bereich neu verfugt.

Welches Verfahren schlussendlich angewandt wird, entscheidet sich bei der Besichtigung.


 
 
 
Anruf
Infos